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Freitag, 20. Juli 2018

Mammita/Die Scham/Nacktfotos von Vanessa Hudgens/Kristen Stewarts Career/New Moon in Paris/Terence Trent D'Arby/Zur Erholung/Sinti und Roma/Osamas Hinrichtung/Jane Austen/Präsident mit Friedensnobelpreis/Yes We Can Kill/Warum Wikileaks so wichtig ist/Bilder lügen/Second Greatest Love of Mine/Tod von Osama bin Laden


0 4 – 0 5 - 1 1, Mittwoch:
73,9
Wollte es fast nicht glauben, als ich auf die Waage stieg; jetzt muss ich das Gewicht nur noch halten oder senken, typisches Bulimieverhalten, nur dass alles unten raus kam; u.a. ein großes Marzipanei, nen Schoko-Osterhasen aß, Bananen ohne Ende (genug davon für eine Ewigkeit).
Weiß nicht, entweder war das Brot verschimmelt oder (sehr wahrscheinlich, das ich Sonntag aß).
Da bekam ich ja Fußkrämpfe, die ungefähr 18 Stunden anhielten, teilweise ganz arg, ich war die ganze Zeit im Bett, voll kraftlos, auch um mit Winnie zu sprechen, in eine Apotheke zu gehen; dann kam die Scheißereiperiode, dann wog ich schon 75,1 kg, das war verständlich, denn da aß ich praktisch gar nichts, 24 Stunden lang, und die Schwellung der Füße ist weg.
Mit meinem Körper muss ja allerhand nicht stimmen.

Und dann träumte ich, dass ich Deborah neu kennen lernte
Sie hatte mich wohl nicht erkannt, mich verdrängt, Winnies und meine WG sah wohl auch anders aus, da war noch ein Typ bei, meine Sis zu Besuch, und dann ging sie; vorher war ich noch bei Debbie, im Telefonbuch stand sie nicht drin, aber sie rief mich an, sagte dass sie mit mir schlafen wolle, bei ihr, es sei ja nicht weit, ja, ich komme.
Wir küssten uns zur Begrüßung, so süß...
Dann Break, beim Psychologen, Psychiater, dass die erste Nummer gut war, in vielen Stellungen, für beide befriedigend, aber dass ich dann weiter machte, sie durch die ganz Wohnung vögelte, das sei nicht normal gewesen, entwürdigend, meine Ex-Freundin verletzend, das Ex stand nur so im Raume.
Wirklich eine stark verkürzte Version des Traumes; ich sah Deborah in einem Kaufhaus, erkannte sie auf den ersten Blick, sie mich wohl nicht, ich verfolgte sie, folgte ihr, sie hatte einen Stand, weiß nicht, wie ich sie ansprach, jedenfalls übernachtete ich am ersten Abend schon bei ihr, riesige Wohnung, viel Kaufhauskram, da schliefen wir noch nicht zusammen, dann fuhren wir zu mir, ich musste arbeiten, zur Uni, Debbie blieb da, meine Schwester kam, Winnie, der pakistanische WG-Mitbewohner, dann war ich zu Hause, die Heizung sei zu hoch gestellt, meinte Winnie, ging, fand ich, bedauerte nur, dass ich die Telefonnummer von Debbie nicht hatte, überlegte wie ich an die ran komme, wusste auch nicht genau, wo sie wohnte, da rief sie bereits an, "komm vorbei", ach nee: "Komm zu mir vorbei, ist ja nicht weit, Adalbert-Stifter-Straße, ich möchte mit dir schlafen."
Und gefragt habe ich sie wohl, wann sie Feierabend habe, ich möchte sie kennen lernen, okay, 19 Uhr 30.
Zwischendurch für zweimal auf der To war, wenn die Flüssigkeit nicht aufhört, muss ich zum Arzt, zumindest aber Apotheke.

Gestern
Ich schrieb ja zwischendurch oder dachte es zumindest, dass ich total asexuell sei, noch beim Thor-Film hatte ich teilweise ein Rohr, spürte mein Glied, über es ich strich, weder durch den Film noch Besucherinnen ausgelöst, just Lust, dann war ich kaputt, so dass ich nicht mehr bloggen konnte, der Film war Murks, Scheiße, 24 Stunden nicht zu essen undenkbar, das ging doch früher immer ziemlich leicht, dann gegen Mitternacht aufgewacht, die Krämpfe begannen, knappe 18 Stunden im Wachkoma, manchmal ganz arg, ich musste auftreten, dann nur so nebenbei, ich bedauerte, dass ich kein Wohnzimmer habe, Fernseh gucken, dazu war ich zu fertig, wach, weg, wach, weg, dann Schissdrang, aufgestanden, gemacht, Pennen, Schissdrang, aufgestanden, gemacht, was gegessen, dachte schon ans Schreiben, Bloggen, TV, aber ich schaffte es nie, dann aufgewacht, merkte, dass ich in die Hose gemacht hatte, Inkontinenz, das wiederholte sich ein paar Male, manchmal auch vorher erwacht, aber meistens nicht, 4 Unterhosen eingeschissen, alles flüssig; noch am ersten Tage dachte ich ans Bloggen, dass Milliarden Einträge fehlten, dass ich jetzt wieder in Rückstand gerate, und so viel zu machen, dass ich auch noch was machen müsste, das Geld einbringt, nicht nur für lau, dass ich endlich meine Bahncard bezahlen muss, zu kaputt.
Dann die gedachte Impotenz, mein Glied war auch vollkommen verschrumpelt, dann ein Traum mit Schul-, Arbeitskolleginnen, hässlichen, erst machten wir nen Spaziergang, in der Ausflugsstadt, dann sollte eine kleine Abschiedsparty stattfinden, oh Gott, nee, dann waren wir im Bett, eine Kollegin zeigte mir ihre Brüste, ob ich nicht unter die Decke schauen möchte, doch, widerlich, alles dick, aber gepierct, rasiert, Intimschmuck, es waren wohl zwei dicke Frauen, eine fühlte dann bei mir vor, etwas Leben erwachte sogar, dann hüpfte sie zu dem Kerl neben mir (aufs Bett), sie schoben wohl auch eine Nummer, so hässlich.
Aber etwas Leben in meiner Hose erwachte.
Immer noch so kraftlos.
Bloggen erschöpft.

In einer Szene sah die Frau auch nicht wie Debbie aus
Konnte es sein, dass sie mich nicht wieder erkannte?

Immerhin Montag früh Zeitung hoch geholt und gelesen
Diese Kraft hatte ich da also noch; mir davor aber eine Kopfschmerztablette rein fetzte, leichte hatte, und wegen dem Blutdruck, zu hoch, es war auch kalt, aber nicht geschafft, die Heizung anzustellen, erst die folgende Nacht; Bloggen, Fahrkarte bezahlen, Grilljob, der auch, Grafikkarte kaufen, einbauen, einbauen lassen, waren immer wiederkehrende Motive der Träume, des Denkens, die PC-Grafikkarte schafft nicht Blurays abzuspielen, ob ich nen Einbau manage, was ich dafür bezahlen würde, ob es sich lohnt, überhaupt.
Und als ich 75,1 kg wog, da dachte ich, dass sich die Qualen mit den Krämpfen wenigstens lohnen, positiver By-Effekt der Scheiße, da war auch mein Bauch klein; das war er beim letzten Wiegen nicht, ich aß auch immer was dazwischen, deswegen mich die weitere Abnahme verwundert, ich hoffte, nur nicht wieder 77.

Osama bin Laden tot
Bekam ich alles gar nicht mit; Guido Westerwelle, der sogenannte Intellektuelle (von eigenen Gnaden), vermutet also, dass die Kriegsgefahr in Afghanistan ja jetzt abnehme, da der ja von Al Quaida geführt werde, so ein Hirn, der deutsche Außenminister.

Die Figur geht jetzt tatsächlich schon
Aber es ist doch bemerkenswert, wie unbewusst ich mich hängen ließ, so zuzunehmen, fürchterlich.

Sie sah echt ganz gut aus
Mit Deborah in der Sauna, da musste ich echt aufpassen, kein Rohr zu kriegen.

73,3
Und jetzt muss ich was essen; echt, und praktisch auch nie Bier getrunken, also praktisch nur der Normalfraß, Eis und Kuchen, schlimm, schlimm, der Niedergang.

Blanker Magen
Weniger geht wirklich nicht.

Und alles kommt sofort heraus
Diesmal beinahe fest.

Im Dubliner Zoo war ich nicht
Aber dafür öfters an ihm vorbei gelatscht.

5 Uhr 14
Zeitung von gestern und heute hoch holen wollte, die von gestern war nicht da; richtige Schwierigkeiten hatte, die Treppen runter zu gehen, hoch gings, war dann aber erschöpft, for a moment.

Rihannas "SOS"
Ja, das Video viel zu dunkel ist, merkwürdig wirkende Hautfarbe von Rihanna, das gute Ersatzvideo leider nicht finde.

Der Ben Wettervogel ist echt ein hässlicher Vogel
Wenn auch mit neuer Haarfarbe.

Darob ist auch ein gutes Wort
Und so modern: so modern.

Milliarden Schwierigkeiten im Traume
Bisher es sich um nur eine Blog-Satzschwierigkeit handelte, Paranoia im Krampfwahn.
Aber es muss wohl eine Lebensmittelvergiftung gewesen sein, also verschimmeltes Brot, eine andere Erklärung gibt es nicht, um paar Cent zu sparen: Trotzdem Glück im Unglück (vermutlich ist es auch sehr gesund, 5,7 kg in 6 Tagen abzunehmen; tja, ich stelle schon manchmal merkwürdige Rekorde auf).

73,3
Natürlich das Gewicht noch nicht verfestigt ist, kann ich unmöglich halten, aber wenn ich es clever anfange, dann komme ich mit weniger als nem Kiloplus weg, unter 74,5 dann immerhin (und mein jahrzehntelanges Gewicht waren 71,5 bis 72,5 kg, Josie, schäme dich!).

Mary aus Dublin
Machte das Angst? Sie sah normal gutplus aus, vielleicht wie Irina Schwarz, da Irland wäre sexuell (vor der Ehe; ner längeren Zeit der Beziehung) natürlich nicht so viel gegangen, außerdem war ich ja leicht in Theresa und etwas in May verliebt, alles gleichzeitig (reichlich unreif; ich war ja auch ein Jungspund, da).
May sah besser aus, wirkte erfahrener, hatte Kompetenz durch ihren GLC-Job, Oberkellnerin da: Guinness Light Center.
Theresa sah auch besser aus, war blond, erinnerte mich etwas an die scharfe Freundin meiner Schwester aus Heiligenstadt, bei der ich auch mal gerne gespannert hätt (wohl mal durchs Guckloch, Schlüsselloch spannerte, als sie mal von ihrem neuen Freund erzählte, im Esszimmer der Eltern).
Schwere Bürden.
Hürden.

Kommissarin Laura
Sie löst den Fall auf jeden Fall; wie Beverly Hills-Cop Eddie Murphy.

Wurd ja total nix-nix
So real wie Felice wollte ich noch keiner Frau den Ring anstecken, Freundschaftsring, Verlobungsring.
Auch Nivea nicht (da an Ehering dachte).

Jetzt mal objektiv betrachtet
Mammita habe ich irgendwie vergessen und sie mich, okay, ich bläute das Sommersemester 2009, das kam dazu; bei Wintersemesterende, in der letzte Woche, checkte ich ihre Tellynummer, sie war eine außergewöhnliche Granate, mit Tendenzen zum Übergewicht, dass ihre Form explodiert, ihre Brüste, ihr Hintern insbesondere, das sind die Sprengkörper-Assoziationen.
Aus Geldmangel rief ich sie nicht an; sie kam auch irgendwo vom Lande, Kleinstadt im Umkreise von 100 Kilometern von Wien, also nicht nördlich noch östlich (fällt mir momentan aber nicht ein; egal).
Auch so ein bisschen südländischer Typus.

Typus 1
Hat sie Typhus, was am Fuß?

Das waren aber zwei reale Phasen mit zu vielen Frauen
Irland III, Jahreswende 2009/2010.
Auch Irland I bereits, mehr naiver; und nur an einem Tage mit drei Perlen, der Italienerin, die süß war, Margret und Jillian.

Ganz schöne Arbeit der Folgeschäden
Waschen, Auskochen vieler Wäsche und mehr.

Mammita, 2
Immerhin dreimal versuchte ich sie anzurufen, nicht erreicht, dann kam der Finanzschock, da ließ ich es sein; aber es war zu der Zeit des gewichtigen Niveakampfes, das darf man dazu nicht vergessen (ich dachte, den habe ich gewonnen, da gab die mir den definitiven Arschtritt), und dann die schulpraktischen Studien und der Jobbeginn, es gab schon Hindernisse, das Schreiben sowieso, dass wir uns an der Uni nicht zwangssahen; das führte mit zur Mär bei, zu später, letzter Drücker, Urlaube zur Unzeit; wäre ich nicht in Zeitnot gewesen, hätte ich mich vielleicht gar nicht getraut, Mammita einen Tellynummeraustausch anzubieten, nur Festnetz, warum keine Emailaddy?
Kein Emailaddy-Austausch, das war schon ein Fehler; vor allem hätt ich die normale Uni-Addy auch herausfinden können, wenn sie die nicht geändert hat (das weiß ich natürlich nicht).
Und jetzt nach zweieinhalb Jahren ein Anruf?
Das trau ich mich einfach nicht.
Ernstbrunn.

Oft gesehen hab ich sie nicht
Sie muss das Studium abgebrochen haben, ohne mich.

Das auf jeden Fall
Mir jedenfalls schon vorstellen kann, wie Rosemarie de Witt an die weibliche Hauptrolle in "Stand off" kam; okay, sie ist auch sexy angelegt, aber das lüsterne Lächeln, wenn gerade ein Massenmörder überführt werden muss, nicht verführt, das ist schon unangebracht; direkt am Tatort, das ist noch unnatürlicher, als wenn eine Tagesschausprecherin mit einem freundlichen Lächeln der Abertausenden von Tsunamiopfern gedenkt oder dem Mord an bin Laden, denn mehr was es ja nicht, gesegnet von Baracks Gnaden, Live-Mord im Präse-TV (ich glaube nicht, hoffe aber doch, dass die Aufnahmen irgendwie an die Öffentlichkeit gelangen, und nicht etwa erst in 30, 50 Jahren; wenn ich nicht mehr lebe, mich dafür nicht interessiere; die putative Notwehr kommt wieder zum Zuge).
Ja, wenn es um die eigenen Vorteile geht, da spielt die Rechtsstaatlichkeit nicht so eine entscheidende Rolle, bei den USA; wer ist schlimmer, Putin oder Obama (das sind die gemeinten Relationen; nicht etwa Ghadaffi oder Kim Jong II, Nordkoreas Präsident)?

4 als Schocknote
Weil ich so viel für Jane Austen gestrebt hab, hat mich die Note geschockt, uneffektives Üben, dass ich zwar den ganzen "Emma"-Roman drin hatte, das hat aber für die Interpretation eines Textauszuges wenig gebracht, die dazu gestellten Fragen.
Jane Austen hat mir wohl nie gefallen, trotzdem besitze ich alle ihre Romane: "Northanger Abbey", "Emma", "Pride and Prejudice", "Sense and Sensibility"; "Mansfield Park" besitze ich wohl nicht, dito "Persuasion" and "Sanditon".

Ich habe Durst, jetzt trink ich eine Wurst
Wursty, löscht den Durst, ey.

Ohne Zweifel
Osama bin Laden hätte den Tod verdient, aber nach einem fairen Prozess (der US-Präse schaute bei Chips und Shrimps der Operation "Geronimo" zu), er brachte den Tod über zigtausende Unschuldiger, vor allem trug er den Tod, Terror in die erste Welt, na ja, den 10. Jahrestag von 09/11 hat er jedenfalls nicht erlebt, und vielleicht ist er ja auch nicht tot, die sofortige Beerdigung auf hoher See lässt zumindest Vermutungen zu, dass er ab ins Lager ging und dort gefoltert wird, dass er alle Geheimnisse verrät, und Al Kaida-Quartiere, die neue Struktur, Verknüpfung zu anderen Regierungen; weiß nicht, ob der alte Mann der Folter widerstehen könnte; das zumindest werden wir erfahren, wie die USA an den Aufenthaltsort kamen usw.

So wahnig, die Frau
Niveas Kritik an meinen Slips, die meisten mit Löchern wie sie sich ausdrückte, Öffnung, Eingriff und Beinöffnungen, drei Löcher, ihre nur zwei, kein Slip ouvert, daher ihre Kritik.
Voll der Wahnsinn.
Und sowas habe ich geliebt, stimmt (second greatest love of mine).
Nach Felice, aber vor Laura und Deborah, sonnenklar.

Genau, das beinahe vergessen hab zu schreiben
Es ist ein schönes Gefühl, über den Bauch auf dem Rücken liegend zu streichen, wenn es ein Tal ist und kein Berg, wenn es ne Senke ist und keine Erhebung.
Erhaben.

Sofort stand ich auf
Um mein Glied zu reiben, nein, Zeitung zu lesen.

Auch sowas solls geben
In der Mittelenglischklausur bekam ich eine Eins, war einer der Besten (unsere Arbeitsgruppe bekam auch eine Eins, beim Referat, mündlich beteiligt habe ich mich auch; eine Mitreferentin bekam auch ne Klausur-Eins, die war insgesamt besser, sah auch gut aus, blond, schlank, jung, mit Freund und Stupsnäschen; sagte auch schon mal was).
Der Shorty hätte auch "Auch" heißen können, too.

Tja, ja
"Ich dachte, wir ficken nur mal!" So sah der zweite Teil meiner Beziehung mit Nivea eigentlich aus, aber auf sie war ja kein Verlass (nach dem Jänner 2009).

What a Liar!
Josie Lajr! Don't believe the Hype...

Zu spät, zu spät
Bloggen ist nicht immer erste Sahne-Realität: Gestern und vorgestern nichts gebloggt, gleich mehr Besucher gehabt.
Traurig, aber wahr.

Josie Lajr, der Meisterkoch
Echt unwahr, als Friseur der Star, das käme schon eher hin, kann Sprays nicht ab, also nicht, Freischerenschneider, ohne Chemie, Marktlücke.

Uhrenkreationen by Swatch
Sollte ich viel1eicht mitmachen, eine kreieren, eine besitz ich ja, bought in Kosovaria, beinahe, an der Grenze zum Burgenland; werde ich jetzt als Plagiat(or) gejagt?
Per IP und so, und wenn ich jetzt lüge, haha.

Es echt nicht weiß
Und das stimmt, bestimmt, billig war sie ja, Auslaufmodell, aber statt 48 15 Euro.
Nana, mit Ersatzbatterie (die nicht gefunden, als die alte aus ging; die Uhr geht immer noch, nach knapp zwei Jahren, drei, was weiß ich, das nicht mehr, anderthalb; die Rückseite sieht werksidentisch aus).
War halt ein Sonderangebot.

Von Rihanna
Eine Zeitlang fand ich "Disturbia" verstörend, aber gut, nun nicht mehr, aber dafür "S.O.S", please, rescue me, Baby Schwul oder so: Lady Cool.
Nananah-nananah, Nananah-ooh.
In etwa.

Zum 07. Februar 2009
Schon etwas erklärungsbedürftig, nach so langer Zeit: Die Disko Macy war gut, aber als ich sie dann verließ, da fuhr noch kein Zug nach Wien, also musste ich bis nach 4 warten, dann vom Südbahnhof dann noch nach Hause; Herrenabend und Beka-A: die Herrenabende waren pure Männerbesäufnisse, an denen ich nur teilweise teilnahm, auch weil ich bis zum Februar 2008 praktisch nie trank; Bekanntenabende waren Herrenabende mit Damen, also wurde der Umtrunk zumindest etwas reduziert (die hauten eh meistens eher ab).
Und damit habe ich meine Fehlerkorrektur und die Ergänzungen in meinem Tagebuch-Blog ab dem 02. Mai 2009 beendet (viel verschwendete Arbeitszeit; aber nun real, so wie es geschah).

Oo, ja
Da machte ich mich noch über das High School Musical lustig, jetzt sah ich die ersten beiden Folgen bereits, besitze die dritte sogar; nicht zu übel.
Auch wegen der Nacktfotos von Vanessa Hudgens (im Internet), ein Schnuckelchen.

Kristen Stewart
Ist ja eine schier unglaubliche Karriere, erste Filmrolle mit 9, mit 12 musste sie die Schule verlassen, Hausbildung, anderes Wort fällt mir nichts zu ein, zum "Home Schooling"; und dann irgendwann einmal "Twilight", im "Panic Room" mit Jodie Foster sie auch mitpleckte, den Film zumindest in Auszügen sah, das mir nicht auffiel, nach ihrer Weltbekanntheit den Film sah, durchwachsen, Blabla.
Primär nach Wikipedia auf Englisch; heißes Foto da: Werbung für "New Moon" in Paris.
Ich glaube die Bluray oder DVD besitz ich auch; auf solche Kinderfilme aber momentan total nicht abfahre.
Ich schlug eigentlich nur wegen ihres Vornamens nach, so viele Varianten: Kirsten, Kirstin und halt Kristen.
Bestimmt noch andere ähnliche gibt.

Beckenbauer in Not
Er fraß einen Hasen tot: Ungdolf Klawitzke.
Ein guter Titel.

"Roman mit Freundin"
Könnte auch der Roman eines anderen sein; zuerst stand hier Roma (Gott bewahre!).

Letzter Nivea-Call
"Was willst du?" Und sie hatte recht (8 Monate nach dem letzten realen Kontakt, Zufallstreff in der Stadt)...

"Neither fish nor flesh"
Terence Trent D'Arby hat seinen Untergang wohl selbst verschuldet, durch ne Selbstüberschätzung, dass er alles mit seinem Publikum machen kann, es nach einer LP ihn trotzdem kauft: Introducing the hardline according to...

Scheiß Wienstrom (ach nee)
Hätte ich nicht meine letzte Pauschale freiwillig erhöhen lassen, hätte ich ne Nachzahlung von 300 Euro gehabt. Penner (zumindest etwas trugen sie zur bisherigen Studischeiterung bei, da ich zweimal für Strom arbeiten gehen musste).

Allergiewetter
Und auf welche Allergie wettest du?

Weder Fisch noch Fleisch
"Terence Trent D'Arby's Neither Fish nor Flesh A Soundtrack of Love, Faith, Hope & Destruction": Natürlich Verschwendung von Vinyl, die LP: Braindrops, TTD's Größenwahn (-Sinn).
Auch das Cover ist nicht gut, latente Prince-Kopie. Aber die Texte, fast Gedichte, gehen, die ersten beiden: "Declaration" of the Title, "I have faith in these desolate times".
Noch nicht mal den Euro wert, den ich dafür ausgab.

Ich seh echt gut aus
Aber wegen meines Bauches krieg ich immer noch ne Krise. Auch wenn Frauen sagen, dass Bauch nicht zur Schönheit gehöre, was nicht stimmt, bin ich trotzdem schön.

Donnerstag, 13. April 2017

Franz Kafka: "Ein Bericht für eine Akademie"/Fliegen fliegen/Langer Eintrag/Nichts als Affentheater/Elf Söhne-Kritik

1 4 - 0 6 - 1 3, Freitag:
Orgasmen zählen
Null, null, null.
Beinahe löste sich die Haut des Zeigefingers etwas vom Wichsen ab, bevor ich kam.
Keine Hornhaut.

Der zehnte Sohn ist Franzerl selbst
Und eigentlich auch die einzige zeitgebundene Figur: Gehrock, schwarzer Hut...

(Unbekannte) Selbstreflexion nannte es Stach
Klar hatte er recht, aber auch Kafkas Mitwelt und Brod damit nahmen Franz nicht ab, dass es sich um 11 aktuelle Stücke handelte, sondern auch um die Family, Freunde, den Bekanntenkreis oder so.
Alles Männer; die homoerotischen Züge des neunten Sohnes, aber eigentlich sind es wohl eher unsexuelle Verführungen, denen der Vater erliegen kann; Vermengungen von mehreren Personen, einerseits Frauenverführer, andererseits Kanapee-Lieger, oder Wunsch und Wirklichkeit des Vaters?
Die Erzählung geht doch einem Höhepunkt entgegen, und dann Schluss (der elfte Sohn spricht bereits mit dem Vater, das machen die anderen nicht)...
1919 erstpubliziert; wann vorher entstanden?
Wenn ich mich recht entsinne nur in einer Schreibmaschinenfassung erhalten gewesen.
Stach2, Reiner Stach: "Kafka Die Jahre der Erkenntnis", Frankfurt am Main 2008; S. 650, Bemerkung 8.

Schwänger mich!
Kafkas elf Söhne, 2: So oft hat er abgespritzt?
An einem Tage, seinem Leben.

Doof bin ich
Manchmal.

Dieses und jenes vergessen
Da muss man nicht gleich dement sein, die 2te Folge von Twin Peaks zu schauen, und was noch? Vergessen (hehe, nicht wirklich, weiß ich nicht, aber nicht wirklich).

Na ja
Nicht wirklich ein Dialog, sondern der Vater meint den Blick des elften Sohnes zu lesen, dass dieser durch seine Flatterhaftigkeit die Familie zerstören könnte, indem er den Vater mitnähme, wenn der sich ihm anvertrauen würde.
Oder wenn er ihm Vertrauen entgegensetzen würde (also doch vertrauen würde).

Flugbereitschaft
Fluchtbereitschaft?

Fliegen, das große Unbekannte
Anno 1920; aber auch Fliegen, es gibt Milliarden oder so, kennt man sie, kann man sich irren?
"Frisst Scheiße, Millionen Fliegen können sich nicht irren."

Franz Kafka: Ein Bericht für eine Akademie
Sie erweisen mir die Ehre, mich aufzufordern, der Akademie einen Bericht über mein äffisches Vorleben einzureichen.
In diesem Sinne kann ich leider der Aufforderung nicht nachkommen. Nahezu fünf Jahre trennen mich vom Affentum, eine Zeit, kurz vielleicht am Kalender gemessen, unendlich lang aber durch zu galoppieren, so wie ich es getan habe, streckenweise begleitet von vortrefflichen Menschen, Ratschlägen, Beifall und Orchestralmusik, aber im Grunde allein, denn alle Begleitung hielt sich, um im Bilde zu bleiben, weit vor der Barriere. Diese Leistung wäre unmöglich gewesen, wenn ich eigensinnig hätte an meinem Ursprung, an den Erinnerungen der Jugend festhalten wollen. Gerade Verzicht auf jeden Eigensinn war das oberste Gebot, das ich mir auferlegt hatte; ich, freier Affe, fügte mich diesem Joch. Dadurch verschlossen sich mir aber ihrerseits die Erinnerungen immer mehr. War mir zuerst die Rückkehr, wenn die Menschen gewollt hätten, freigestellt durch das ganze Tor, das der Himmel über der Erde bildet, wurde es gleichzeitig mit meiner vorwärts gepeitschten Entwicklung immer niedriger und enger; wohler und eingeschlossener fühlte ich mich in der Menschenwelt; der Sturm, der mir aus meiner Vergangenheit nach blies, sänftigte sich; heute ist es nur ein Luftzug, der mir die Fersen kühlt; und das Loch in der Ferne, durch das er kommt und durch das ich einstmals kam, ist so klein geworden, dass ich, wenn überhaupt die Kräfte und der Wille hinreichen würden, um bis dorthin zurück zu laufen, das Fell vom Leib mir schinden müsste, um durchzukommen. Offen gesprochen, so gerne ich auch Bilder wähle für diese Dinge, offen gesprochen: Ihr Affentum, meine Herren, so ferne Sie etwas Derartiges hinter sich haben, kann ihnen nicht ferner sein als mir das meine. An der Ferse aber kitzelt es jeden, der hier auf Erden geht: den kleinen Schimpansen wie den großen Achilles.
In eingeschränktestem Sinn aber kann ich doch vielleicht ihre Anfrage beantworten und ich tue es sogar mit großer Freude. Das erste, was ich lernte, war: den Handschlag geben; Handschlag bezeugt Offenheit; mag nun heute, wo ich auf dem Höhepunkte meiner Laufbahn stehe, zu jenem ersten Handschlag auch das offene Wort hinzukommen. Es wird für die Akademie nichts wesentlich Neues beibringen und weit hinter dem zurückbleiben, was man von mir verlangt hat und was ich beim besten Willen nicht sagen kann - immerhin, es soll die Richtlinie zeigen, auf welcher ein gewesener Affe in die Menschenwelt eingedrungen ist und sich dort festgesetzt hat. Doch dürfte ich selbst das Geringfügige, was folgt, gewiss nicht sagen, wenn ich meiner nicht völlig sicher wäre und meine Stellung auf allen großen Varietébühnen der zivilisierten Welt sich nicht bis zur Unerschütterlichkeit gefestigt hätte: Ich stamme von der Goldküste. Darüber, wie ich eingefangen wurde, bin ich auf fremde Berichte angewiesen. Eine Jagdexpedition der Firma Hagenbeck - mit dem Führer habe ich übrigens seither schon manche gute Flasche Rotwein geleert - lag im Ufergebüsch auf dem Anstand, als ich am Abend inmitten eines Rudels zur Tränke lief. Man schoss; ich war der einzige, der getroffen wurde; ich bekam zwei Schüsse. Einen in die Wange; der war leicht; hinterließ aber eine große ausrasierte rote Narbe, die mir den widerlichen, ganz und gar unzutreffenden, förmlich von einem Affen erfundenen Namen Rotpeter eingetragen hat, so als unterschiede ich mich von dem unlängst krepierten, hier und da bekannten, dressierten Affentier Peter nur durch den roten Fleck auf der Wange. Dies nebenbei.
Der zweite Schuss traf mich unterhalb der Hüfte. Er war schwer, er hat es verschuldet, dass ich noch heute ein wenig hinke. Letzthin las ich in einem Aufsatz irgendeines der zehntausend Windhunde, die sich in den Zeitungen über mich auslassen: meine Affennatur sei noch nicht ganz unterdrückt; Beweis dessen sei, dass ich, wenn Besucher kommen, mit Vorliebe die Hosen ausziehe, um die Einlaufstelle jenes Schusses zu zeigen. Dem Kerl sollte jedes Fingerchen seiner schreibenden Hand einzeln weg geknallt werden. Ich, ich darf meine Hosen ausziehen, vor wem es mir beliebt; man wird dort nichts finden als einen wohl gepflegten Pelz und die Narbe nach einem - wählen wir hier zu einem bestimmten Zwecke ein bestimmtes Wort, das aber nicht missverstanden werden wolle - die Narbe nach einem frevelhaften Schuss. Alles liegt offen zutage; nichts ist zu verbergen; kommt es auf Wahrheit an, wirft jeder Großgesinnte die allerfeinsten Manieren ab. Würde dagegen jener Schreiber die Hosen ausziehen, wenn Besuch kommt, so hätte dies allerdings ein anderes Ansehen und ich will es als Zeichen der Vernunft gelten lassen, dass er es nicht tut. Aber dann mag er mir auch mit seinem Zartsinn vom Halse bleiben!
Nach jenen Schüssen erwachte ich - und hier beginnt allmählich meine eigene Erinnerung - in einem Käfig im Zwischendeck des Hagenbeckschen Dampfers. Es war kein vierwandiger Gitterkäfig; vielmehr waren nur drei Wände an einer Kiste festgemacht; die Kiste also bildete die vierte Wand. Das Ganze war zu niedrig zum Aufrechtstehen und zu schmal zum Niedersitzen. Ich hockte deshalb mit eingebogenen, ewig zitternden Knien, und zwar, da ich zunächst wahrscheinlich niemanden sehen und immer nur im Dunkel sein wollte, zur Kiste gewendet, während sich mir hinten die Gitterstäbe ins Fleisch einschnitten. Man hält eine solche Verwahrung wilder Tiere in der allerersten Zeit für vorteilhaft, und ich kann heute nach meiner Erfahrung nicht leugnen, dass dies im menschlichen Sinn tatsächlich der Fall ist.
Daran dachte ich aber damals nicht. Ich war zum ersten Mal in meinem Leben ohne Ausweg; zumindest geradeaus ging es nicht; geradeaus vor mir war die Kiste, Brett fest an Brett gefügt. Zwar war zwischen den Brettern eine durchlaufende Lücke, die ich, als ich sie zuerst entdeckte, mit dem glückseligen Heulen des Unverstandes begrüßte, aber diese Lücke reichte bei weitem nicht einmal zum Durchstecken des Schwanzes aus und war mit aller Affenkraft nicht zu verbreitern.
Ich soll, wie man mir später sagte, ungewöhnlich wenig Lärm gemacht haben, woraus man schloss, dass ich entweder bald eingehen müsse oder dass ich, falls es mir gelingt, die erste kritische Zeit zu überleben, sehr dressurfähig sein werde. Ich überlebte diese Zeit. Dumpfes Schluchzen, schmerzhaftes Flöhe suchen, müdes Lecken einer Kokosnuss, Beklopfen der Kistenwand mit dem Schädel, Zungen-Blecken, wenn mir jemand nahekam, - das waren die ersten Beschäftigungen in dem neuen Leben. In alledem aber doch nur das eine Gefühl: kein Ausweg. Ich kann natürlich das damals affenmäßig Gefühlte heute nur mit Menschenworten nachzeichnen und verzeichne es infolgedessen, aber wenn ich auch die alte Affenwahrheit nicht mehr erreichen kann, wenigstens in der Richtung meiner Schilderung liegt sie, daran ist kein Zweifel.
Ich hatte doch so viele Auswege bisher gehabt und nun keinen mehr. Ich war festgerannt. Hätte man mich angenagelt, meine Freizügigkeit wäre dadurch nicht kleiner geworden. Warum das? Kratz dir das Fleisch zwischen den Fußzehen auf, du wirst den Grund nicht finden: Drück dich hinten gegen die Gitterstange, bis sie dich fast zweiteilt, du wirst den Grund nicht finden. Ich hatte keinen Ausweg, musste mir ihn aber verschaffen, denn ohne ihn konnte ich nicht leben. Immer an dieser Kistenwand - ich wäre unweigerlich verreckt. Aber Affen gehören bei Hagenbeck an die Kistenwand - nun, so hörte ich auf, Affe zu sein. Ein klarer, schöner Gedankengang, den ich irgendwie mit dem Bauch ausgeheckt haben muss, denn Affen denken mit dem Bauch.
Ich habe Angst, dass man nicht genau versteht, was ich unter Ausweg verstehe. Ich gebrauche das Wort in seinem gewöhnlichsten und vollsten Sinn. Ich sage absichtlich nicht Freiheit. Ich meine nicht dieses große Gefühl der Freiheit nach allen Seiten. Als Affe kannte ich es vielleicht und ich habe Menschen kennen gelernt, die sich danach sehnen. Was mich aber anlangt, verlangte ich Freiheit weder damals noch heute. Nebenbei: mit Freiheit betrügt man sich unter Menschen allzu oft. Und so wie die Freiheit zu den erhabensten Gefühlen zählt, so auch die entsprechende Täuschung zu den erhabensten. Oft habe ich in den Varietés vor meinem Auftreten irgendein Künstlerpaar oben an der Decke an Trapezen hantieren sehen. Sie schwangen sich, sie schaukelten, sie sprangen, sie schwebten einander in die Arme, einer trug den anderen an den Haaren mit dem Gebiss. "Auch das ist Menschenfreiheit", dachte ich, "selbstherrliche Bewegung." Du Verspottung der heiligen Natur! Kein Bau würde standhalten vor dem Gelächter des Affentums bei diesem Anblick.
Nein, Freiheit wollte ich nicht. Nur einen Ausweg; rechts, links, wohin immer; ich stellte keine anderen Forderungen; sollte der Ausweg auch nur eine Täuschung sein; die Forderung war klein, die Täuschung würde nicht größer sein. Weiterkommen, weiterkommen! Nur nicht mit aufgehobenen Armen stille stehn, angedrückt an eine Kistenwand.
Heute sehe ich klar: ohne größte innere Ruhe hätte ich nie entkommen können. Und tatsächlich verdanke ich vielleicht alles, was ich geworden bin, der Ruhe, die mich nach den ersten Tagen dort im Schiff überkam. Die Ruhe wiederum aber verdankte ich wohl den Leuten vom Schiff.
Es sind gute Menschen, trotz allem. Gerne erinnere ich mich noch heute an den Klang ihrer schweren Schritte, der damals in meinem Halbschlaf widerhallte. Sie hatten die Gewohnheit, alles äußerst langsam in Angriff zu nehmen. Wollte sich einer die Augen reiben, so hob er die Hand wie ein Hängegewicht. Ihre Scherze waren grob, aber herzlich. Ihr Lachen war immer mit einem gefährlich klingenden aber nichts bedeutenden Husten gemischt. Immer hatten sie im Mund etwas zum Ausspeien und wohin sie ausspieen war ihnen gleichgültig. Immer klagten sie, dass meine Flöhe auf sie überspringen; aber doch waren sie mir deshalb niemals ernstlich böse; sie wussten eben, dass in meinem Fell Flöhe gedeihen und dass Flöhe Springer sind; damit fanden sie sich ab. Wenn sie dienstfrei waren, setzten sich manchmal einige im Halbkreis um mich nieder; sprachen kaum, sondern gurrten einander nur zu; rauchten, auf Kisten ausgestreckt, die Pfeife; schlugen sich aufs Knie, sobald ich die geringste Bewegung machte; und hie und da nahm einer einen Stecken und kitzelte mich dort, wo es mir angenehm war. Sollte ich heute eingeladen werden, eine Fahrt auf diesem Schiff mitzumachen, ich würde die Einladung gewiss ablehnen, aber ebenso gewiss ist, dass es nicht nur hässliche Erinnerungen sind, denen ich dort im Zwischendeck nachhängen könnte.
Die Ruhe, die ich mir im Kreise dieser Leute erwarb, hielt mich vor allem von jedem Fluchtversuch ab. Von heute aus gesehen scheint es mir, als hätte ich zumindest geahnt, dass ich einen Ausweg finden müsse, wenn ich leben wolle, dass dieser Ausweg aber nicht durch Flucht zu erreichen sei. Ich weiß nicht mehr, ob Flucht möglich war, aber ich glaube es; einem Affen sollte Flucht immer möglich sein. Mit meinen heutigen Zähnen muss ich schon beim gewöhnlichen Nüsse knacken vorsichtig sein, damals aber hätte es mir wohl im Lauf der Zeit gelingen müssen, das Türschloss durchzubeißen. Ich tat es nicht. Was wäre damit auch gewonnen gewesen? Man hätte mich, kaum war der Kopf hinaus gesteckt, wieder eingefangen und in einen noch schlimmeren Käfig gesperrt; oder ich hätte mich unbemerkt zu anderen Tieren, etwa zu den Riesenschlangen mir gegenüber flüchten können und mich in ihren Umarmungen ausgehaucht; oder es wäre mir gar gelungen, mich bis aufs Deck zu stehlen und über Bord zu springen, dann hätte ich ein Weilchen auf dem Weltmeer geschaukelt und wäre ersoffen. Verzweiflungstaten. Ich rechnete nicht so menschlich, aber unter dem Einfluss meiner Umgebung verhielt ich mich so, wie wenn ich gerechnet hätte.
Ich rechnete nicht, wohl aber beobachtete ich in aller Ruhe. Ich sah diese Menschen auf und ab gehen, immer die gleichen Gesichter, die gleichen Bewegungen, oft schien es mir, als wäre es nur einer. Dieser Mensch oder diese Menschen gingen also unbehelligt. Ein hohes Ziel dämmerte mir auf. Niemand versprach mir, dass, wenn ich so wie sie werden würde, das Gitter aufgezogen werde. Solche Versprechungen für scheinbar unmögliche Erfüllungen werden nicht gegeben. Löst man aber die Erfüllungen ein, erscheinen nachträglich auch die Versprechungen genau dort, wo man sie früher vergeblich gesucht hat. Nun war an diesen Menschen an sich nichts, was mich sehr verlockte. Wäre ich ein Anhänger jener erwähnten Freiheit, ich hätte gewiss das Weltmeer dem Ausweg vorgezogen, der sich mir im trüben Blick dieser Menschen zeigte. Jedenfalls aber beobachtete ich sie schon lange vorher, ehe ich an solche Dinge dachte, ja die angehäuften Beobachtungen drängten mich erst in die bestimmte Richtung.
Es war so leicht, die Leute nachzuahmen. Spucken konnte ich schon in den ersten Tagen. Wir spuckten einander dann gegenseitig ins Gesicht; der Unterschied war nur, dass ich mein Gesicht nachher rein leckte, sie ihres nicht. Die Pfeife rauchte ich bald wie ein Alter; drückte ich dann auch noch den Daumen in den Pfeifenkopf, jauchzte das ganze Zwischendeck; nur den Unterschied zwischen der leeren und der gestopften Pfeife verstand ich lange nicht.
Die meiste Mühe machte mir die Schnapsflasche. Der Geruch peinigte mich; ich zwang mich mit allen Kräften; aber es vergingen Wochen, ehe ich mich überwand. Diese inneren Kämpfe nahmen die Leute merkwürdigerweise ernster als irgend etwas sonst an mir. Ich unterscheide die Leute auch in meiner Erinnerung nicht, aber da war einer, der kam immer wieder, allein oder mit Kameraden, bei Tag, bei Nacht, zu den verschiedensten Stunden; stellte sich mit der Flasche vor mich hin und gab mir Unterricht. Er begriff mich nicht, er wollte das Rätsel meines Seins lösen. Er entkorkte langsam die Flasche und blickte mich dann an, um zu prüfen, ob ich verstanden habe; ich gestehe, ich sah ihm immer mit wilder, mit überstürzter Aufmerksamkeit zu; einen solchen Menschenschüler findet kein Menschenlehrer auf dem ganzen Erdenrund; nachdem die Flasche entkorkt war, hob er sie zum Mund; ich mit meinen Blicken ihm nach bis in die Gurgel; er nickt, zufrieden mit mir, und setzt die Flasche an die Lippen; ich, entzückt von allmählicher Erkenntnis, kratze mich quietschend der Länge und Breite nach, wo es sich trifft; er freut sich, setzt die Flasche an und macht einen Schluck; ich, ungeduldig und verzweifelt, ihm nachzueifern, verunreinige mich in meinem Käfig, was wieder ihm große Genugtuung macht; und nun weit die Flasche von sich streckend und im Schwung sie wieder hinaufführend, trinkt er sie, übertrieben lehrhaft zurück gebeugt, mit einem Zuge leer. Ich, ermattet von allzu großem Verlangen, kann nicht mehr folgen und hänge schwach am Gitter, während er den theoretischen Unterricht damit beendet, dass er sich den Bauch streicht und grinst.
Nun erst beginnt die praktische Übung. Bin ich nicht schon allzu erschöpft durch das Theoretische? Wohl, allzu erschöpft. Das gehört zu meinem Schicksal. Trotzdem greife ich, so gut ich kann, nach der hin gereichten Flasche; entkorke sie zitternd; mit dem Gelingen stellen sich allmählich neue Kräfte ein; ich hebe die Flasche, vom Original schon kaum zu unterscheiden; setze sie an und - und werfe sie mit Abscheu, mit Abscheu, trotzdem sie leer ist und nur noch der Geruch sie füllt, werfe sie mit Abscheu auf den Boden. Zur Trauer meines Lehrers, zur größeren Trauer meiner selbst; weder ihn, noch mich versöhne ich dadurch, dass ich auch nach dem Wegwerfen der Flasche nicht vergesse, ausgezeichnet meinen Bauch zu streichen und dabei zu grinsen.
Allzu oft nur verlief so der Unterricht. Und zur Ehre meines Lehrers: er war mir nicht böse; wohl hielt er mir manchmal die brennende Pfeife ans Fell, bis es irgendwo, wo ich nur schwer hinreichte, zu glimmen anfing, aber dann löschte er es selbst wieder mit seiner riesigen guten Hand; er war mir nicht böse, er sah ein, dass wir auf der gleichen Seite gegen die Affennatur kämpften und dass ich den schwereren Teil hatte.
Was für ein Sieg dann allerdings für ihn wie für mich, als ich eines Abends vor großem Zuschauerkreis - vielleicht war ein Fest, ein Grammophon spielte, ein Offizier erging sich zwischen den Leuten - als ich an diesem Abend, gerade unbeachtet, eine vor meinem Käfig versehentlich stehen gelassene Schnapsflasche ergriff, unter steigender Aufmerksamkeit der Gesellschaft sie schulgerecht entkorkte, an den Mund setzte und ohne Zögern, ohne Mundverziehen, als Trinker von Fach, mit rund gewälzten Augen, schwappender Kehle, wirklich und wahrhaftig leer trank; nicht mehr als Verzweifelter, sondern als Künstler die Flasche hinwarf; zwar vergaß den Bauch zu streichen; dafür aber, weil ich nicht anders konnte, weil es mich drängte, weil mir die Sinne rauschten, kurz und gut "Hallo!" ausrief, in Menschenlaut ausbrach, mit diesem Ruf in die Menschengemeinschaft sprang und ihr Echo: "Hört nur, er spricht!" wie einen Kuss auf meinem ganzen schweißtriefenden Körper fühlte.
Ich wiederhole: es verlockte mich nicht, die Menschen nachzuahmen; ich ahmte nach, weil ich einen Ausweg suchte, aus keinem anderen Grund. Auch war mit jenem Sieg noch wenig getan. Die Stimme versagte mir sofort wieder; stellte sich erst nach Monaten ein; der Widerwille gegen die Schnapsflasche kam sogar noch verstärkter. Aber meine Richtung allerdings war mir ein für allemal gegeben.
Als ich in Hamburg dem ersten Dresseur übergeben wurde, erkannte ich bald die zwei Möglichkeiten, die mir offenstanden: Zoologischer Garten oder Varieté. Ich zögerte nicht. Ich sagte mir: setze alle Kraft an, um ins Varieté zu kommen; das ist der Ausweg; Zoologischer Garten ist nur ein neuer Gitterkäfig; kommst du in ihn, bist du verloren.
Und ich lernte, meine Herren. Ach, man lernt, wenn man muss; man lernt, wenn man einen Ausweg will; man lernt rücksichtslos. Man beaufsichtigt sich selbst mit der Peitsche; man zerfleischt sich beim geringsten Widerstand. Die Affennatur raste, sich überkugelnd, aus mir hinaus und weg, so dass mein erster Lehrer selbst davon fast äffisch wurde, bald den Unterricht aufgeben und in eine Heilanstalt gebracht werden musste. Glücklicherweise kam er wieder bald hervor.
Aber ich verbrauchte viele Lehrer, ja sogar einige Lehrer gleichzeitig. Als ich meiner Fähigkeiten schon sicherer geworden war, die Öffentlichkeit meinen Fortschritten folgte, meine Zukunft zu leuchten begann, nahm ich selbst Lehrer auf, ließ sie in fünf aufeinanderfolgenden Zimmern niedersetzen und lernte bei allen zugleich, indem ich ununterbrochen aus einem Zimmer ins andere sprang.
Diese Fortschritte! Dieses Eindringen der Wissensstrahlen von allen Seiten ins erwachende Hirn! Ich leugne nicht: es beglückte mich. Ich gestehe aber auch ein: ich überschätzte es nicht, schon damals nicht, wie viel weniger heute. Durch eine Anstrengung, die sich bisher auf der Erde nicht wiederholt hat, habe ich die Durchschnittsbildung eines Europäers erreicht. Das wäre an sich vielleicht gar nichts, ist aber insofern doch etwas, als es mir aus dem Käfig half und mir diesen besonderen Ausweg, diesen Menschenausweg verschaffte. Es gibt eine ausgezeichnete deutsche Redensart: sich in die Büsche schlagen; das habe ich getan, ich habe mich in die Büsche geschlagen. Ich hatte keinen anderen Weg, immer vorausgesetzt, dass nicht die Freiheit zu wählen war.
Überblicke ich meine Entwicklung und ihr bisheriges Ziel, so klage ich weder, noch bin ich zufrieden. Die Hände in den Hosentaschen, die Weinflasche auf dem Tisch, liege ich halb, halb sitze ich im Schaukelstuhl und schaue aus dem Fenster. Kommt Besuch, empfange ich ihn, wie es sich gebührt. Mein Impresario sitzt im Vorzimmer; läute ich, kommt er und hört, was ich zu sagen habe. Am Abend ist fast immer Vorstellung, und ich habe wohl kaum mehr zu steigernde Erfolge. Komme ich spät nachts von Banketten, aus wissenschaftlichen Gesellschaften, aus gemütlichem Beisammensein nach Hause, erwartet mich eine kleine halb dressierte Schimpansin und ich lasse es mir nach Affenart bei ihr wohl gehen. Bei Tag will ich sie nicht sehen; sie hat nämlich den Irrsinn des verwirrten dressierten Tieres im Blick; das erkenne nur ich und ich kann es nicht ertragen.
Im Ganzen habe ich jedenfalls erreicht, was ich erreichen wollte. Man sage nicht, es wäre der Mühe nicht wert gewesen. Im übrigen will ich keines Menschen Urteil, ich will nur Kenntnisse verbreiten, ich berichte nur, auch ihnen, hohe Herren von der Akademie, habe ich nur berichtet.

Lady Gagas Pose
Ich ging ihr an die Hose.

Bei Nivea am Anfang schrieb ich wenig
Wir fickten ja.

Deborah war besser, aber "Pretty Woman" ist sehr gut
Ich hatte ja die Über-Julia Roberts im Arm, zumindest fast.

Meistens indirekt
In meinen 08er Anfangstagebüchern scheint der Deutschstudent echt durch, die Literatur.
Mindestens indirekt.

"More"
I want it, von vielen Deborah-Loveversionen geträumt, ohne sie, eigentlich über die elektronischen Tagebücher der Zeit.

Seltene, tagelange grippale Infekte
Ich war als Schüler immer gesund, als Student anfänglich auch, das Studium machte Spaß, scheiterte bisher am Geldmangel, auch dem Schreiben, dass ich so viel aufzuholen hatte (ebenfalls ein Gelddefizitefaktor), CD's, Computer, Video und so weiter.
Beziehungsunerfahrenheit kam hinzu.

25 Jahre nach der Auflösung
1995 waren die Beatles die erfolgreichsten Interpreten in den USA (und John Lennon da bereits lange tot, vor den "Anthologies").

Sexy war sie
Meine österreichische Literaturwissenschaftsdozentin, setzte das durchaus auch ein, bei Studenten, aber konnte ihr Wissen nicht auseinanderdividieren (Französisch, Deutsch, Englisch, Jandl, Celan, die Poesie), wertete in der Klausur knallhart, Schwafler kamen nicht durch, Berga schrieb ne 1 - (als Einzige, und sie strebte doch! Freund in Klagenfurt, Studium in Wien, selten "Zuhause", was macht man da, Frau?). Schleimer fielen durch, man musste nur das wissen, was in dem Kurs vorkam, davon aber alles, ich übte uneffektiv, wusste dann auch etwas zu viel auf einmal, konnte das Wissen dann ebenfalls nicht strukturieren, bekam ne 3 + (wie vermutet, nach der Klausurabgabe, ne 3 minus schloss ich auch nicht aus, meine erste oder zweite Studiklausur, in der alternativ ersten, zweiten hatte ich ne 1-Option, in Englisch, bekam ne 2 +; ja, auch an der Uni bewegte ich mich in diesen Zensurbereichen, am Anfang, nur bei der Rotfrau nicht, ein Jane Austen-Versagen, ne 4 gar).

Mittwoch, 11. Mai 2016

Voll bescheuert/Doof, dumpf und glücklich/Superperle/Wieder Uni/Jane Austen/Halber Krüppel

1 6 – 0 5 – 1 4, Freitag:
Deaf, Dumb and Happy
Can you hear me?

Putin muss weg
T-Shirt!

"Tschüs"
So wie Muschi Loch es sprach; bezogen auf ne Perle, die ich nicht verabschiedete, von der ich mich nicht verabschiedete, sie dann aber in der Bahn wiedergesehen: Smile, dann las ich die Internetnachrichten (in etwa)...

Jane Austen ist wieder ein Frauenkurs
Ich sagte immer noch nichts (das kommt noch).
Mittwochs war ich an der Uni, ein Versuch.

Superfrau (Perlenfalle)
Mal wieder...

Bei mir wieder Kontakte da
Und dass der CD-Player kaputt ist, das erfüllte sich auch nicht (irgendein Kontakt war lose, oder sowas).

Blümchen
Ja, da mach ich drauf, gern.
Hunde gießen Blümchen, ich bespritz sie, biologisch.

Nicht auf Umgnatia-Evita
Aber ich verspritze so manch einen Liter.
Besonders nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, jetzt mehr oder weniger: no Sex.

Power-Jugendroman
Literaturmanagerin gesucht, auf Provisionsbasis.
'S wird Zeit.